Wie entsteht hochwertige Einsatzbekleidung bei uns?

Am Anfang steht die Idee

Der Weg von der Rolle Stoff bis zum fertigen Produkt ist lang und benötigt unzählige Arbeitsschritte. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, was alles nötig ist, damit wir etwas haben, was wir anziehen können.

Wenn es sich dann noch um so etwas komplexes wie Schutzbekleidung mit verschiedensten Eigenschaften handelt, dann sind Spezialisten gefragt, die jeden Schritt professionel erledigen können.

Ausgangspunkt jedes Produkts ist die Idee, bzw. die Anforderung des Kunden für seinen Einsatzbereich

Der Zuschnitt

Damit irgendwann ein fertiges Kleidungsstück erstellt werden kann, müssen viele Stoffteile zugeschnitten werden. Dafür hat der Designer am Anfang einer neuen Produktentwicklung die Schnittschablonen entwickelt und ggf. nach einem Prototyp angepasst.

In der Serienfertigung werden mehrere Stofflagen übereinander gelegt und gemeinsam zugeschnitten. Das können auch dutzende oder sogar hunderte Lagen sein. Bei Maßanfertigungen wird jedoch nur eine einzige Lage – sogar mit der guten alten Schere zugeschnitten. Für alles andere gibt es moderne Werkzeuge.

Der Reflex-Transfer

Bei SUTURA® verwenden wir als eine der ersten in der Branche fast ausschließlich Transferfolien um Reflexitematerial auf unsere Funktionsstoffe aufzubringen. Dieses Verfahren hat viele Vorteile, wie mehr Atmungsaktivität, bessere Hygiene, Reparaturmöglichkeiten und mehr Bewegungsfreiheit.

Mit 140 bis 180 Grad werden die Folien passgenau auf jedes einzelne Zuschnitt-Teil übertragen. Oft nennen wir diesen Vorgang auch vereinfacht „aufdampfen“

Die Konfektion

Der Vorgang des Zusammennähens der Teile nennt sich „Konfektion“ – dabei werden erst einzelne Teile miteinander verbunden, teilweise auch versäubert, mit Zutaten wie Paspeln versehen oder Reißverschlusstaschen eingenäht.

Danach werden die immer komplexer werdenden Zwischenstufen immer weiter mit einander verbunden.

Die Nahtabdichtung

Da wir bei unseren Wetterschutzjacken mehrlagige Laminate verwenden die bereits ab der ersten Schicht wasserdicht sind, müssen wir viel Aufwand bei der Nahtabdichtung betreiben. Jedes Zwischenteil wird mit unserer Bandschweißmaschine einzeln nachgetapet, so dass alle Nähte eine hohe Dichtigkeit erhalten und nicht nur der Oberstoff.

Dieses Verfahren ist sehr aufwändig, da es mehrfach wiederholt wird – macht aber SUTURA® Produkte gegenüber Liner-Konstruktionen technisch überlegen

Die Zutaten

Wenn alles verbunden, genäht und abgedichtet ist, werden Knöpfe – oft auch als Zwischenschritt – Reißverschlüsse und andere Zutaten mit eingebracht. Jetzt sieht das Produkt schon ziemlich fertig aus und hat bereits viele Arbeitsschritte „erlebt“

Jetzt werden noch einige Punkte verstärkt – „geriegelt“ in der Fachsprache – dafür stehen spezielle Nähmaschinen zur Verfügung die feste Nahtpunkte oder Muster setzten um kritische Stellen extrem fest zu verbinden.

Die Qualitätssicherung

Da unsere Produkte handgefertigt sind,
überprüfen unsere Näherinnen und Näher laufend, ob alle Arbeitsschritte sorgfältig und korrekt ausgeführt sind. Werden vorproduzierte Teile vernäht, wird natürlich die Arbeit vom Vorgänger kontrolliert.

Vor der Verpackung und dem Versand findet dann die abschließende Sichtprüfung statt und das Produkt kann jetzt erst die Produktion verlassen.

Die Zertifizierung

Neue Produkte durchlaufen nach Erstellung mehrer Prototypen und Vorserien-Muster natürlich noch das externe Prüfverfahren. Dazu müssen sehr viele Unterlagen und Vorzertifikate sowie Prüfmuster an ein externes Prüfinstitut geschickt werden.

Für SUTURA® sind namenhafte  Prüfinstitute (notified bodys) im Einsatz und nimmen die externe und unabhängige Prüfung vor. Können Produkte nicht zertifiziert werden, z.B. wegen Sonderfarben halten wir uns bei allen anderen Konstruktionsmekrmalen soweit wie möglich an ein zertifiziertes Produkt und weisen dies gegenüber dem Kunden so aus.